| Ich
seh`, was du nicht siehst! | |
Zahnregulierungen sind heutzutage fast schon zu einer Alltäglichkeit geworden. Mit modernen Materialien und technischem Know-how können sie auch immer unauffälliger und weniger störend angepasst werden. Wer jedoch, etwa aus beruflichen Gründen, optisch besonders anspruchsvoll ist, für den gibt es völlig unsichtbare Lösungen. Lingualtechnik Bewegung im Verborgenen Die Lingualtechnik stammt aus den USA und wurde seit 20 Jahren laufend weiterentwickelt und verbessert. Seit einigen Jahren bieten auch ausgewählte Zahnärzte in Österreich diese Methode an, bei der die Brackets nicht an der Vorderfront der Zähne, sondern zungenseitig angebracht werden. Von außen sind sie so nicht erkennbar, an den Fremdkörper im Mundraum gewöhnt sich der Patient rasch. Im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung ist die Lingualtechnik aufwändiger und erfordert eine spezielle Ausbildung, hohes technisches Können und Erfahrung. Unsere Praxis ist besonders auf diese Art von Regulierungen spezialisiert und verfügt auch über ausgezeichnete Referenzen.
Unsichtbares Leitsystem Auch die Technologie für Invisalign wurde aus den USA (Kalifornien) übernommen. Sogenannte „Aligner“, dünne transparente Schienen, die den individuellen Zahnformen des Patienten nachgebildet sind, werden einfach über die Zähne gestülpt und sind fast unsichtbar. Sie werden nach Belieben eingesetzt oder herausgenommen und behindern auch nicht beim Sprechen, müssen aber nahezu 24 Stunden getragen werden. Das Behandlungsziel wird in kleinen Schritten erreicht, indem eine ganze Serie von computergesteuert hergestellten Alignern jeweils für 2 Wochen getragen wird. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich geringfügig und üben so einen ständigen Druck aus. Invisalign erfordert sorgfältige Planung und ist nur für
relativ einfache Regulierungen anwendbar. Es entspricht aber im Zeit- und Kostenaufwand
herkömmlichen Methoden und eignet sich für Patienten ab ca. 15 Jahren.
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| In
Reih und Glied | |
Zähne sind in den seltensten Fällen absolut regelmäßig angeordnet. Oft kommt es aber vor, dass einige von ihnen grob aus der Reihe tanzen, schief stehen oder Lücken offen lassen. Auch ganze Zahnreihen können beim Zubeißen nicht exakt aufeinandertreffen. Mögliche Gründe dafür sind Daumenlutschen, Schnuller, Veranlagung oder Vererbung. Manchmal stehen solche Fehlstellungen in Zusammenhang mit Sprech- und Atemstörungen. In diesem Fall empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Logopäden oder einer Logopädin, um die Ursachen zu beheben. Nur so kann dann auch die Behandlung der unmittelbaren Auswirkungen auf Zähne und Kiefer erfolgreich sein.
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| Maßanzug
für die Zähne | |
Für die Behandlung von Zahnfehlstellungen gibt es keine Einheitslösungen. Für jeden Patienten muss der Kieferorthopäde nach sorgfältiger Diagnose und dem Abwägen aller Vor- und Nachteile die passende Therapie entwickeln. Dafür werden auch individuell die verschiedensten Spangenvarianten angefertigt.
Diese „Aktivatoren“ liegen lose im Mund, ohne Befestigung an den Zähnen. Sie müssen von den Muskeln in einer bestimmten Position gehalten werden und sind sozusagen „Turngeräte“ für die Kau- und Lippenmuskulatur. Damit können Zahn- und Kieferstellung beeinflusst, aber auch falsches Schlucken sowie Lippen- oder Zungenfehlfunktionen behandelt werden.
Sie werden anhand von genauen Kiefermodellen sowie Wachsabdrücken im zahntechnischen Labor hergestellt und bestehen aus einem Kunststoffkörper mit verschiedenen Drahtteilen. Zum Essen, Schlafen oder bei Bedarf kann sie der Patient selbst einsetzen oder aus dem Mund entfernen. Nachteile:
Direkt auf die Zähne werden sogenannte Brackets aus Stahl, Gold oder unsichtbarem Material (Kunststoff, Keramik) aufgeklebt, die durch Drahtbögen verbunden sind. Diese üben gezielt Druck auf die einzelnen Zähne aus, um sie zu drehen, zu verschieben, einzuordnen oder um Lücken zu schließen. Die einzelnen Teile der Spange können nur vom Zahnarzt ausgetauscht oder entfernt werden. Nachteile: |
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